Das zweite gemeinsame Fronleichnamsfest des Pastoralen Raumes Werl–Welver–Wickede–Ense wurde zu einem eindrucksvollen Zeugnis lebendigen Glaubens und gelebter Gemeinschaft. Wetterbedingt musste das feierliche Hochamt in die Wallfahrtsbasilika verlegt werden. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt: Über 700 Gläubige aus allen Gemeinden des Pastoralen Raumes versammelten sich zur gemeinsamen Eucharistiefeier.
Hauptzelebrant und Prediger war Wallfahrtsleiter Pfarrer Bernd Haase. In seiner nachdenklich stimmenden Predigt wagte er eine Zeitreise in das Jahr 2287. Seine Worte berührten viele Gottesdienstbesucherinnen und -besucher tief und regten zum persönlichen Nachdenken an.
Im Anschluss an das Hochamt zog die Gemeinde in einer kurzen Prozession mit dem Allerheiligsten über den Marktplatz zur Propsteikirche St. Walburga. Ein beeindruckendes Bild boten dabei die 21 Fahnenabordnungen aus allen Gemeindeteilen des Pastoralen Raumes. Zahlreiche Schützen sowie viele Messdienerinnen und Messdiener begleiteten die Prozession und nahmen auch am feierlichen Schlusssegen in der Propsteikirche teil.
Besonders eindrucksvoll war der kraftvolle Gesang der großen Festgemeinde, der die Verbundenheit der Gläubigen spürbar werden ließ. Musikalisch wurde die Feier von den Mühlenbachmusikanten unter der Leitung von Matthias König festlich gestaltet. Auch beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im und am Walburgahaus sorgten sie für eine angenehme Atmosphäre.
Bei Würstchen, Eis und kühlen Getränken bot sich Gelegenheit zu zahlreichen Begegnungen und Gesprächen. Viele nutzten die Zeit, um Kontakte über die eigenen Gemeindegrenzen hinaus zu pflegen und die Gemeinschaft des Pastoralen Raumes zu stärken.
Allen, die zum Gelingen dieses heiteren und zugleich geistlich tiefen Festtages beigetragen haben – den Mitbetenden, Mitmusizierenden, Mitwirkenden, Organisierenden sowie allen Helferinnen und Helfern –, gilt ein herzliches Dankeschön. Ihr Engagement hat dazu beigetragen, dass dieses gemeinsame Fronleichnamsfest zu einem eindrucksvollen Zeichen von Glauben, Gemeinschaft und Zusammenhalt wurde.