Mit zwei würdevollen Veranstaltungen wurde am vergangenen Wochenende in Niederense Himmelpforten der Opfer der Möhnekatastrophe gedacht. Zahlreiche Menschen aus der Gemeinde und der Umgebung nahmen an den Gedenkaktionen teil und setzten damit ein Zeichen des Erinnerns und der Verbundenheit.
Den Auftakt bildete am Samstagabend ein ökumenisches Nachtgebet. Viele Teilnehmer versammelten sich an der Anna-Kapelle in Niederense und machten sich gemeinsam auf den Weg zum Mahnmal in Himmelpforten. Unterwegs wurde gebetet, gesungen und an die vielen Opfer der Katastrophe erinnert. Die besondere Atmosphäre in den Abendstunden sorgte für einen bewegenden und nachdenklichen Rahmen.
Am Sonntag folgte die Heilige Messe in Himmelpforten mit Pastor Carsten Scheunemann, musikalisch mit Gesang und Gitarre begleitet durch Britta Grüne. Auch dieser Gottesdienst war sehr gut besucht. Gemeinsam gedachten die Gläubigen der Menschen, die bei der Möhnekatastrophe und aktuell durch Kriege sowie Ungerechtigkeiten ihr Leben verloren haben.
In Gebeten und Worten wurde deutlich, wie wichtig das Erinnern auch heute ist.
Das ökumenische Nachtgebet wurde gemeinsam von der Evangelischen Kirchengemeinde Ense und dem Gemeindeteam St. Bernhard Niederense gestaltet. Viele Teilnehmer zeigten sich dankbar für die Möglichkeit, gemeinsam innezuhalten und der Opfer zu gedenken.