14.02.2026
Pastoraler Raum

Abschluss des Pastoralen Prozess

Meilenstein und Festmesse

Mit der dritten Meilensteinveranstaltung fand der Pastorale Prozess im Pastoralen Raum Werl seinen feierlichen Abschluss. Im Mittelpunkt des Treffens standen die Vorstellung der Pastoralen Vereinbarungen, Resonanzen aus den Gemeinden sowie eine Ideensammlung zum Thema Gastfreundschaft. Den geistlichen Höhepunkt bildete eine festliche Eucharistiefeier in der Walburgakirche.

Pastorale Vereinbarungen vorgestellt

Zu Beginn der Veranstaltung wurden die Pastoralen Vereinbarungen präsentiert – ein Dokument, das aus dem gemeinsamen Austausch zahlreicher Engagierter im Pastoralen Raum hervorgegangen ist. Mehr als siebzig Mitarbeitende, Gremienmitglieder und interessierte Gemeindemitglieder aus allen vier Teilen des Pastoralen Raumes hatten sich in den vergangenen Monaten an den drei Meilensteinveranstaltungen beteiligt.

Die Vereinbarungen spiegeln den Prozess wider, der von Begegnung und Gastfreundschaft geprägt war. Sie beschreiben konkrete Perspektiven für das kirchliche Leben vor Ort: vom Zugehen auf Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen über die Begleitung von Kindern und Jugendlichen bis hin zur Gestaltung von Sakramentenvorbereitung und Trauerarbeit. Ebenso werden Musik, Kultur, Kommunikation und Medien sowie die räumliche Nähe zur Marienwallfahrt und zum Pilgerkloster als prägende Faktoren mitgedacht.

In einem Grußwort wurde betont, dass die Vereinbarungen nicht als Abschluss, sondern als Ausgangspunkt zu verstehen sind. Sie dokumentieren den gemeinsamen Weg und laden dazu ein, die darin formulierten Ansätze in die Praxis zu überführen. Zugleich wurden Dank und Anerkennung an alle ausgesprochen, die den Prozess mitgestaltet haben.

Resonanzen und Ideensammlung zur Gastfreundschaft

Im weiteren Verlauf tauschten sich die Teilnehmenden über ihre Eindrücke aus und sammelten Ideen zum Leitmotiv der Gastfreundschaft. Dabei zeigte sich eine große Bandbreite an Anregungen: von offenen Begegnungsangeboten und niedrigschwelligen Zugängen zu kirchlichen Veranstaltungen bis hin zu neuen Formen der Willkommenskultur für unterschiedliche Zielgruppen. Die Gespräche machten deutlich, wie stark das Thema als Zukunftsperspektive für das pastorale Handeln empfunden wird.

Die Diskussionen knüpften an die in den Wegmarken und Gesprächsforen erarbeiteten Impulse an und zeichneten das Bild einer Kirche, die ihre Rolle unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen neu reflektiert und konkrete Wege entwickelt, den Glauben auch künftig erfahrbar zu machen.

Festliche Messe als geistlicher Höhepunkt

Den Abschluss bildete eine feierliche Messe in der Walburgakirche. Zelebranten waren Dechant Dietmar Röttger und Generalvikar Michael Bredeck. Im Gottesdienst wurden die erarbeiteten Pastoralen Vereinbarungen symbolisch übergeben und damit offiziell in das Leben des Pastoralen Raumes zurückgespielt.

Die Feier setzte einen würdigen Schlusspunkt unter den bisherigen Weg – zugleich aber auch ein Zeichen des Aufbruchs: Die Vereinbarungen markieren den Übergang in eine neue Etappe, in der das Engagement der Gemeinden weiterhin gefragt ist. Unter dem Leitwort „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ richtet sich der Blick nach vorne auf die zukünftige Entwicklung des Seelsorgeraumes.

Pastorale Vereinbarungen-Druckfassung